RAUMLABOR   HAWK HILDESHEIM

Entwurf einer Container-Skulptur für den Campus der HAWK Hildesheim

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dieses freie Projekt umfasst die Planung des Raumlabors für den Fachbereich Innenarchitektur der HAWK Hildesheim.

Entstanden ist eine Skulptur aus Überseecontainern -

ein vielseitiger Ort zum Arbeiten und Ausprobieren, welcher auch

Kompetenzfeld übergreifend oder für Events der

Fakultät Gestaltung genutzt werden kann.

 

 

 


 

THE SCOOP   'Das schwarze Brett'

fiktiver Pavillon auf dem Campus der HAWK Hildesheim - Connected Students

 


 

Die einzelnen Fachbereiche agieren in den meisten Fällen recht abgeschieden voneinander. So ist es manchmal

relativ schwer von aktuellen Aktionen anderer Bereiche zu erfahren.

Somit bleibt eine

eventuelle Zusammenarbeit oder das gegenseitige voneinan- nder Profitieren in vielen Fällen leider aus. Doch wie schön wäre es, wenn alle

Studenten in einem begehbaren & zentralen Netzwerk über alles informiert wer- den könnten was an der Hochschule  geschieht?

 

In diesem Stegreifentwurf entstand Raum für diese Idee. Ein mobiler Pavillon, welcher auf jedem Campus Platz finden kann.

 

 


 

 

 

 

 

Den Mittelpunkt bildet eine raumgebende Installation aus asymmetrisch zueinan- der gedrehten & abgehängten Nanofolien-Touchdisplays. Da die

doppelten Folienbahnen eine opake Zwischenwand haben, sind diese

in drei Sequenzen unterteilt um den Anschein von völliger Leichtigkeit zu erhalten. Ein wei- teres Highlight bilden die Lichtschlitze

in den Außenwänden. Durch die einfallendenSonnenstrahlen, wird der Bereich der Installation ohne jegliche Blendeffekte zusätzlich betont. Unterstützt sind sensorische Leuchten verplant,

welche sich je nach Tages- und Nachtzeit selbststeuern. Eingerahmt wird die Installation von hölzernen

Sitzkuben. Diese bilden mit dem Holzfußboden  den harten Kontrast zu all

der Leichtigkeit im Raum.

 

der Chorräume mit den Themen Leichtigkeit, Offenheit und Tageslicht in Einklang zu bringen. Die akustischen Maßnahmen der Chorräume sind durch eine symmetrische Raumanordnung, den Tiefenabsorbern in Form von rundum verlaufenden Klangkörpern, Holzscheiben und Akustikglas gegeben.

 


 

ENERGIZE

Erlebnis-Pavillon HAWK Hildesheim - Stegreifentwurf (Teamwork)

 


 

             Dieser Pavillon ist für jede Gelegenheit, für jede Stimmung, einfach für jeden Menschen gemacht. Durch die große Plasmakugel in der Mitte des Gebäudes liegt die energetische Spannung regelrecht in der Luft und läd zum experimentieren, staunen, entspannen und wohlfühlen ein. Durch die Kombination von magenta- und violettfarbenen Blitzen und der in der Komplementärfarbe gehaltenen Nutzflächen, entsteht eine Atmosphäre, die angenehm, anregend und aufmunterndzugleich ist. Das integrierte Licht in den Sitzflächen unterstreicht hingegen noch einmal den Wohlfühlcharakter. Die Fassade des Gebäudes schmiegt sich gläsern und rund um die Kulisse

 

der Plasmakugel. Diese ist durch die Photovoltaik Module dunkel eingefärbt und lässt lediglich 70% des Tageslichts hindurch, was die Magie im Innern noch zusätzlich unterstützt. Vor dem Gebäude ist jedoch auch keines Wegs daran zu denken, das Staunen einzustellen, da die großen, Elektron anmutigen Ringe, die sich mit einer sagenhaften Dynamik um das Gebäude schwingen, ein großartiges Schauspiel zwischen Gestaltungselement, Beleuchtungselement und Medien- fassade bieten. Die Architektur bildet somit eine Brücke zwischen Kunst und Wissenschaft, genauso wie es die HAWK - Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst tut.


 

GRAVITY OF LIGHTNESS

Erlebnis-Pavillon HAWK Hildesheim - Stegreifentwurf (Teamwork)

 


 

             Vorgeformte, mit Photovoltaikfolien überzogene Acrylglasplatten umarmen versteckte Stahlträger.Raumbildendes Mobiliar aus Stahlbeton vereint verschiedene Ebenen über welche Treppen und Wege hinweg führen. Sitzgelegenheiten und Ausstellungsflächen erschließen sich aus den Ein- & Ausbuchtungen des Betons.

 

             Kontraste sind in der Architektur ein wagemutiges und spannendes Thema. Durch diesen Gedanken angespornt, wollten wir versuchen einen auf den ersten Blick absurden Kontrast zu kreieren. So kamen wir darauf die Architektur in ihrem Sein vollkommen umzukrempeln und entschieden uns somit für eine über alle Maße leicht wirkende Fassade inTransparentpapieroptik. Den ausschlaggebenden Kontrast erfährt der Besucher jedoch im Innern des Pavillons,da dieser dort von einem teilweise dreistöckigen dunkel gefärbten Betonberg erwartet wird. Der Pavillon sollals Erfahrungs-, Austauschs-,Kreativ- und Veranstaltungsort dienen. Beispielsweise für die Begrüßungder Erstsemester aber auch für alles andere. Anstatt die Fassade schwer, beständig und unveränderbar zu machen, so wie es üblich ist, lassen wir diese wie aus zerknülltem Papier modeliert wirken. Diese entsandene Leichtigkeitwird nachts zudem durch das

 

 

Hinterleuchten der Fassade noch verstärkt. Im Kontrast dazu ist der Innenraum nicht wie üblich, Modular und veränderbar, sondern hat einen festen, schweren, unbeweglichen Fels der ihn bildet. Um den Kontrast hier wirklich erlebbar zu machen gibt es einen Gangder sich direkt zwischen der Fassade und dem Fels befindet. In diesem Gang sind die zwei kontrastierenden Größen direkt erlebbar und zu bestaunen. Sitzmöglichkeiten geben zudem die Möglichkeit sich zu treffen, zu diskutieren undzu entspannen. Der Fels lässt die Mitte des Gebäudes frei damit sie als Bühne nutzbar ist. Selbst hat er zwei Funktionen inne.In ihm befindensich sechs 2x2 Meter große Räume die über Treppen und Tribünen erreichbar sind.Die Tribünen und Treppen dienen, neben den Räumen, als Zuschauerplätze bei Veranstaltungen. In den Räumen lässt sichebenfalls den Veranstaltungen beiwohnen aber auch arbeiten, Projekte besprechen,entspannen oderkleinere Ausstellungen zeigen. Jeder Raum weist dabei eine der Farben der sechs Fakultäten auf.In diesensind Wände und Möbel komplett eingefärbt. Die Möbel lassen sich als besonderer Cloukomplett in den Wändender Räume verschwinden womit sie bei Ausstellungen in den Hintergrund treten können.Somit zeigt dieArchitektur nicht nur einen, der Physik trotzenden Kontrast auf, sondern vereintdie unterschiedlichen Facetten der HAWK in einem Pavillion.

 


 

SLICES

Alte Notenbank Weimar -   1. Gestaltungsidee neuer Räumlichkeiten für den Chor 'Cantus Cantorum'

 


 

             Das Konzept ‚SLICES‘ beinhaltet gerade Linien und klare Formen. Großzügig und offen erstrecken sich die Chorräume über die Fläche des Erdgeschosses. Der hell erschlossene Flurbereich bildet den Übergang zu den Übungs-, Büro- und Aufenthaltsräumen. Ziel des Entwurfes ‚SLICES‘ ist die Funktionalität der akustischen Maßnahmen


  

 

BREAKS

Alte Notenbank Weimar  -  2. Gestaltungsidee neuer Räumlichkeiten für den Chor 'Cantus Cantorum'

 


 

             Das Konzept ‚BREAKS‘ umfasst wilde auskragende Strukturen, welche ein Gleichgewicht zwischen Enge und Weite schaffen. Dominant und massiv und dennoch angenehm  ziehen sich die Wände der Chorräume durch das Erdgeschoss. Hölzerne Formen in Kombination mit Glas bilden einen kontraststarken Übergang zu den Übungs-, Büro- und Aufenthaltsräumen. Der Entwurf ‚BREAKS‘

 

 

verbindet die Funktionalität der akustischen Maßnahmen der Chorräume mit den Themen Abstraktion und Tageslicht. Die akustischen Maßnahmen der Chorräume sind durch die auskragenden Module, den darin verborgenen Tiefenabsorbernin Form von Klangkörpern und Akustikglas gegeben.

 


 

UNDER WATER

Gestaltungskonzept von Therapieräumen und Patientenzimmern der psychiatrischen Burghof-Klinik in Rinteln (Teamwork)

 


 

             Bei diesem Projekt handelt es sich um die Umgestaltung & Erweiterung der Bughof-Klinik in Rinteln. Hierbei sollte ein alter Gebäudeteil des allgemeinmedizinischen Krankenhauses, welches sich neben dem bisher genutzten Therapiegebäude befindet, zu einem erweiternden Psychatriebereich umgenutzt werden. In unserem Projekt beschränkten wir uns auf das Erdgeschoss im Nordflügel des Gebäudes. Dabei sollte der Bereich mit den Therapieräumen, sowie ufenthaltsbereich für Patienten und Besucher entstehen. So enstand ein sehr aktives, offenes Areal. Das Konzept der Grundrissgestaltung wich von den eckigen Wänden und sehr schmalen Fluren des Bestandsgebäudes ab und beinhaltet nun runde, geschwungene Wandformen, die das gesamte Raumgefüge öffnen und auch gleichzeitig eine starke Wegführung bilden. Das Gestaltungsmotto läuft unter dem Thema ‚Under Water‘. Hierbei handelt es sich um eine perfekt abgestimmte Material- und Farbauswahl, welche die wellengleiche Grundrissgestaltung abrundet. Die Blautöne an den Wänden haben eine beruhigende Wirkung und geben gleichzeitig ein

 

 

Gefühl der Nähe, ohne dabei aufdringlich zu wirken. Zudem dient ein ‚roter Glasfaden‘, der sich durch das gesamte Gebäude an den Wänden entlangzieht, zur Orientierung. Im Herzen des Erdgeschosses befindet sich der ‚MeetingPoint‘ für Besucher, Patienten und Mitarbeiter. Diese Holzinstallation bietet Platz zum Sitzen, Entspannen, Austauschen und auch zum Arbeiten. Hierbei handelt es sich um übereinandergestapelte Eiche Holzbohlen, welche für ein in Trümmern liegendes Schiff stehen. Abgerundet wird der Sitzbereich mit bunten gepolsterten Stoffbahnen & variablen Sitzkissen, die Korallen symbolisieren, welche für neues aufblühendes Leben stehen. Den Rahmen des Sitzplatzes bildet die runde Wand zu den Toiletten,auf die der Betrachter aus jeder Richtung im Erdgeschoss schauen kann. Diese Wand besteht aus einem marmorierten Kalkputz in Pastelltönen, welche an einen rostigen blau-weißen Schiffsrumpf erinnert. Zudem sind sämtliche Farbtöne des Wandbildes im gesamten Erdgeschoss wiederzufinden.

 

 

Die Patientenzimmer